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Baden bei Wien, 30.7.2024: Grandiose DIVINA gewinnt, MAGGIORE sehr gute Zweite - GRANDE LORIS! (mit FILM)

02.07.2024 08:04:20

Was für ein toller Renntage mit unvergesslichen Erlebnissen vorgestern Sonntag auf der schmucken Rennbahn in Baden bei Wien! Turbulente Anreise (nicht für die Vier, aber die Zweibeiner), Loris sprang für Andrea ein (dessen Flug wie so viele kurzfristig gecancelt worden war) und fuhr unsere beiden Stuten virtuos zu einem Sieg und einem Ehrenplatz. Fantastisch, sehr emotional und unvergesslich... DIVINA ist damit für das Super Trot-Cup-Finale Mitte August in Berlin (70'000 Euro Preisgeld) dotiert. Wir schauen alles in Ruhe an.

Wer nichts wagt... Wir hätten mit DIVINA und MAGGIORE auch am letzten Freitag in Avenches starten können. Wollten wir dieses Mal aber nicht, sondern wir hatten uns für ein einmaliges Abenteuer entschieden. Einen Trip nach Baden bei Wien, wo man sich seit Monaten sehr um uns bemüht hatte (ein grosses Dankeschön an den 1. Vize-Präsidenten Gerhard Reichebner sowie den ganzen Verein) und wo uns die Quali für den Super Trot-Cup in Berlin reizte. Zudem tut eine neue, völlig andere Bahn immer gut. Avenches ist natürlich eine Top-Rennbahn, doch Mal für Mal die lange Zielgerade verlangt viel von den Pferden. Da ist Abwechslung stets willkommen. Und eben, in Baden fühlten wir uns sehr willkommen!

 

Um den Stuten die Reise so angenehm wie möglich zu machen, wurde sie jeweils in zwei Etappen aufgeteilt. Zunächst von Avenches in die Nähe von Rosenheim (ideal gelegt auf der Route) zu Marion, die für uns die Ex-Renner umschult und schöne Plätze für sie findet. Die Zusammenarbeit mit ihr ist sehr angenehm und sie war sofort bereit, unsere beiden Ladies zu beherbergen. Am Sonntag-Morgen ging es dann zurück zu Marion, von dort am Montag-Morgen wieder nach Hause. Die Hin- und Rückreise von DIVINA und MAGGIORE verlief top. Dies kann man von den Flügen nicht behaupten. Am Samstag-Abend kam die Meldung, dass der geplante Flug aus Zürich (den Loris und Adrian hatten nehmen wollen) gestrichen wurde. Umgebucht auf Sonntag-Abend... Adrian schaffte es dann, den 7-Uhr-Flug für ihn und Loris zu buchen. Loris fuhr Samstag-Spätabends noch zu Adrian, übernachtete dort näher beim Flughafen...

 

Am Sonntag früh der nächste Ausfall. Andrea Guzzinati bekam 2 Stunden vor dem geplanten Abflug die Mitteilung, sein Flug aus Bologna sei gestrichen. Er suchte stundenlang alle Flughäfen im Umkreis von 300 Kilometern nach Ersatzflügen ab - ein schwieriges Unterfangen am Sonntag-Morgen früh, Hotlines erwiesen sich als unbesetzt, es gab keine auch nur annähernd passenden Flüge. Und an eine 700-Kilometer-Autofahrt (rund 7.5 Stunden) war nicht allein nicht zu denken - Andrea hatte am Abend zuvor in Modena 2 Gruppe-I-Rennen gewonnen (!) und in der Nacht nur 2 Stunden geschlafen. Der Plan war, früh nach Wien zu fliegen und sich dort im Hotel bis am Nachmittag  zu erholen.

Neue Situation also, der Top-Driver fiel aus. So fuhr eben Loris. Und wie er fuhr!

 

Maggiore kurz vor der Abfahrt in Avenches.

 

Auch Divina war bereit.

 

So, es kann losgehen für die erste Etappe.

 

Zwischenstopp bei Marion in der Nähe von Rosenheim, links Divina, rechts Maggiore.

 

Nach ein paar angenehmen Morgenstunden auf der Koppel ging's los Richtung Wien (Divina).

 

 

Ankunft in Baden, Divina...

 

...und Maggiore, mit Marions Schwester Sabrina.

 

Boxen im Schatten, immer ein Lüftchen - ideal bei über 30 Grad...

 

Divina fühlte sich sichtlich wohl in Baden.

 

Der Richterturm befindet sich in Baden im Innenraum.

 

So sieht das von der Ehrenloge aus.

 

So geht das...

 

Das Ziel der schmucken Bahn.

 

Die Bögen sind wenig bis gar nicht überhöht, da braucht es sehr gut drehende Pferde.

 

Mehrere Gastronomien bemühen sich um Gäste, da fühlt man sich willkommen.

 

Schnitzel natürlich...

 

Fitness-Teller...

 

Und nochmal Schnitzel...

 

Wir stellten allerdings fest, dass wir am "falschen" Renntag da waren... big smile.

 

 

Zurück zum sportlichen Geschehen. In den Heats waren wir vor allem gespannt, wie unsere beiden Stuten mit den Bögen zurechtkommen würden. Zuerst war MAGGIORE an der Reihe. Gut, aber Loris merkte, dass er schon etwas vorsichtig sein muss in den Kurven. DIVINA flog förmlich... Sie stürmte in 1:09 (rund 52 km/h) in den Bogen, wobei Loris sie noch festhielt... Wahnsinn!

 

Maggiore beim Heat mit einem konzentrierten Loris.

 

Maggiore uns Loris stürmen auf den Bogen zu...

 

Wahnsinn, diese Kraft - Maggiore fliegt.

 

Einfach eine tolle Stute, unsere Maggiore.

 

Dann der Heat von Divina...

 

...eine Augenweide.

 

Loris hatte ein super Gefühl... welch Wunder!

 

 

Zuerst war MAGGIORE an der Reihe. Startnummer 9 (7 in einer Reihe), Loris richtete das Rennen auf den Favoriten aus, hatte sofort dessen Rücken. Die Beschleunigung in der Gegenseite ging er mit, es ging in 1:10 in den Schlussbogen - da musste Loris etwas aufpassen mit MAGGIORE, er wollte keine Galopp-Einlage riskieren. Auch aus dem Schlussbogen heraus brauchte MAGGIORE etwas Zeit, um ihre Beine zu sortieren. Dann zog sie schön an, lief noch am Animatoren vorbei und näher an den Favoriten heran. Starke Vorstellung, Rang zwei!

 

 

Maggiore war als Erste an der Reihe.

 

Aus der zweiten Reihe gestartet war Maggiore zunächst im Hintertreffen.

 

Eine Runde vor Schluss hatte Loris den Rücken des späteren Siegers Tyron Hill.

 

Maggiore noch näher an ihn heran, hatte aber im und aus dem Schlussbogen zu viel verloren.

 

DIVINA hatte ebenfalls die 9 im Neunerfeld, das ging nach Gewinnsumme. Loris hatte ein Super-Gefühl mit ihr, wartete auch hier im Rücken des Favoriten. Doch in der letzten Gegenseite schritt Loris selbst zur Tat. Vorne hatte eine Mitfavoritin beschleunigt, zog um mehrere Längen davon und suchte die Entscheidung. Was DIVINA dann zeigte, war echt Klasse. Sie stürmte aussen herum an ihren Gegnern vorbei (in 1:05, also über 55 km/h!), tauchte innert Kürze an der Seite der Leaderin auf und dominierte diese in der Zielgerade locker. Als "irre" bezeichnete ein Kenner der Szene diese Vorstellung, aus dieser Position gewinne man in Baden nicht in diesem Stil... DIVINA hat beeindruckt. Sehr sogar!

 

Sie lief mit 1:13,0 über 2100 Meter eine starke Kilometer-Reduktion. Wir sind stolz auf unsere Göttliche. Und freuen uns riesig über die beiden Top-Fahrten von Loris, der endlich wieder einmal befreit fahren konnte. In der Schweiz ist dies leider seit längerer Zeit nicht mehr möglich. In Baden war man zunächst natürlich enttäuscht, dass Star-Driver Andrea nicht da war - man freute sich dann aber umso mehr mit Loris, der mit seiner herzlichen Art den Funken zum Publikum überspringen liess. Und als er im Siegerinterview sagte, es mache viel mehr Spass vor so tollen Zuschauern in Baden zu gewinnen als in Avenches, hatte er die Österreichischen Herzen definitiv erobert.

 

Divina und Loris bei der Parade vor dem Rennen.

 

Einlauf mit Divina, die bereits in Front ist.

 

Bis ins Ziel löste sie sich um 4 Längen von der Zeitplatzierten.

 

Divina auf dem Weg zur Siegerehrung.

 

Emotionen bei der Siegerparade - wird im Film dann noch besser sicht- und hörbar.

 

Adrian, Vize-Präsident Gerhard Reichebner und Markus mit dem schönen Pokal.

 

Adrian war Pokal- und Peitschenträger.

 

Divina hatte Durst, kein Wunder!

 

11. Divina-Sieg für Stall Allegra.

 

Loris, Karl, Marion und Adrian.

 

Und noch mit Pokal...

 

 

Bravissima Divina!

 

Divina (im Hintergrund Maggiore) am Montag-Morgen vor der Heimreise.

 

Beim Zwischenstopp unterwegs nach Avenches: Maggiore (inks) und Divina.

 

 

 

 

Hier der Siegesfilm:

 

 


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