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Dielsdorf, 5. Mai 2019: Canone sehr gute 2., Dasty ansprechender 4. - Vento im Einlauf müde

05.05.2019 23:05:24

Ein insgesamt guter Renntag aus Allegra-Sicht durften wir heute Sonntag in Dielsdorf erleben. Canone sorgte als Zweite für das Top-Ergebnis, war etwas zu lange eingeklemmt, um den Sieger vielleicht noch zum Kampf zu stellen. Zuvor war Vento im Nachhinein gesehen zu offensiv unterwegs gewesen, im Einlauf fehlte ihm auf dem heutigen Geläuf zudem noch etwas die Kraft und er galoppierte mit einem Spitzenplatz vor Augen. Dasty musste deutlich mehr Gewicht tragen als seine Gegner, zeigte mit (und auch dank) Jürg Langmeier jedoch als Vierter eine ansprechende Leistung. 

Der Renntag begann für uns mit Vento. Wir waren nicht die einzigen, die auf ihn gespannt waren. Einen Trab-Schimmel auf einer Deutschschweizer Rennbahn, das hatte es schon einige Zeit nicht mehr gegeben. Und Vento zeigte, dass er auf Gras durchaus Potential hat. Er bliebt auch ganz cool: Zweite Reihe (erstmals in seiner Karriere - kein Problem. Wegübergang - ebenfalls kein Problem. So war er rasch einmal fast zu gut platziert. Eine Runde vor Schluss hatte Loris sich dafür entschieden, Vento an der Seite des Leaders traben zu lassen. "Hätte ich gewusst, dass dieser bis ins Ziel durchziehen würde, wäre ich defensiver gefahren und wäre hinter ihm geblieben", sagte Loris hinterher - und ja, hinterher ist man eben schlauer. Weil der Leader ihn nicht vorbei liess, musste Vento aussen neben ihm bleiben und zudem in der Gegenseite noch einen Angriff abwehren. So war im Einlauf die Luft dann auf einen Schlag draussen. "Er wurde müde, ihm fehlte auf diesem Boden auch noch etwas die Kraft. Ich versuchte, den dritten Platz zu retten und plötzlich war Vento im Galopp", meinte Loris entschuldigend, das sei sicher nicht seine beste Fahrt gewesen (wobei die Fahrer ja innert Sekundenbruchteilen Entscheide zu fällen haben, da kann man nicht immer richtig liegen). Wie auch immer, für uns stehen die Fortschritte von Vento im Vordergrund. Er wird seinen Weg machen. Wo und wann sein nächster Start erfolgen wird, steht noch nicht fest. Wir schauen in Ruhe.

 

Vento bei der Ankunft in Dielsdorf. Erstmals war er hierzulande an ein Rennen gereist...

 

Vento und Loris beim Heat, sieht schon toll aus unser Vento, nicht wahr?! 

 

Konzentrationsphase in der schönen neuen Boxe der Gästestallungen.

 

Loris und Vento eine Runde vor Schluss an der Seite des Leaders. (Foto: Ueli Wild, horseracing.ch)

 

Dieses Zielfoto hätte uns gepasst - aber hier ging es noch eine Runde für Vento. (Foto: Ueli Wild, horseracing.ch)

 

Bei Canone war es dann genau umgekehrt. Hier hätte Loris gerne früher die Chance auf einen Angriff gehabt. Doch die beiden lagen unterwegs lange Zeit an der Innenkante eingeklemmt. Und als im Einlauf die Lücke aufging, hatte der spätere Sieger bereits einen für Canone heute nicht mehr aufholbaren Vorsprung. "Sie war sehr gut heute. Wenn wir früher freigekommen wären, wären wir sicher näher beim Sieger gewesen. Aber das war für Canone heute keine grosse Anstrengung heute", so Loris. Sicher wichtig gewesen für sie nach dem verunglückten Daglfing-Trip, wo sie auf der an jenem Tag für sie zu harten Bahn barfuss ihr Können nicht ausspielen konnte. Für Canone geht es nun in Aarau weiter.

 

Canone bei der Ankunft in Dielsdorf, wo sie nun bei 5 Starts 3 Siege und einen 2. Platz aufweist.

 

Canone kam mit Loris im Einlauf noch stark auf, konnte den Sieger Vino Paguerie aber nicht mehr gefährden (Foto: Ueli Wild, horseracing.ch) 

 

Zum Schluss war die Reihe an Dasty. Wie bereits im Vorschau-Artikel erwähnt, hatten wir kurzfristig umdisponieren müssen, weil der fix gebuchte französische Reiter dann doch nicht verfügbar war. So sprang Jürg Langmeier ein, dem wir es hoch anrechnen, dass er sich die Gewichts-Tortur so kurzfristig (er erfuhr weniger als 24 Stunden vor dem Rennen von der Idee..) antat. 185 Zentimeter gross und mit 70 Kilo für uns geritten, chapeau! Somit trug Dasty halt mindestens 6 Kilo mehr als all seine Gegner - aber wer den Ritt gesehen hat, ist mit uns wohl einig: Jürg hat einen hervorragenden Job gemacht. Dasty sprang einige Hinderinsse sehr schön, hatte aber auch immer wieder Flüchtigkeitsfehler drin. Einmal rettete sich Jürg mirakulös ("da hatten sich die vorderen Reiter schon umgedreht, um zu schauen, wer nun am Boden liegt", erzählte Jürg) und als es in den letzten Bogen ging, hatte Dasty aus unsere Sicht keine realistische Chance mehr auf ein Platzgeld. Doch gefehlt - Dasty kam nochmal auf und schnappte sich sogar noch den vierten Platz. Deutlich hinter dem Sieger zwar, aber Rang vier in diesem Feld kann sich sehen lassen. Zumal eben die anderen alle klar weniger Gewicht trugen.

Insgesamt ist Dasty nicht dort, wo wir ihn gerne hätten. Er ist irgendwie "leer", wobei wir nicht wissen, weshalb. Blutwerte sind in Ordnung, er bewegt sich um Welten besser als vor einem Jahr, und so weiter. Auf dem heutigen Resultat lässt sich nun aufbauen.

 

Dasty und Jürg (unser Helmüberzug und der Dress waren zu klein für ihn...) im Führring.

 

Stilstudie von Jürg über dem Sprung - von Dasty ist nicht ganz so viel zu sehen, smile. (Foto: Ueli Wild, horseracing.ch)


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