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Fehraltorf, 22.4.2019: Semola krallt sich den Sieg, Vegas guter 2. und Spike mit Pech Vierter - Amadeus bis kurz vor dem Ziel vorne (6.) - UPDATE mit Sieges-FILM

22.04.2019 17:06:39

Drei Starter heute auf der Barmatt: 1./2./4.! Tolle Allegra-Bilanz im Zürcher Oberland, wo es bis heute erst einen einzigen Sieg für Stall Allegra gegeben hatte: Jully (mit Claudia) war das, am 9. April 2007... Heute nun also der erste Fehraltorf-Auftritt für Semola und gleich der Sieg. Wobei sie sich diesen nach kompliziertem Rennverlauf redlich erkämpfen musste. Spike lief im gleichen Rennen als Vierter nach mehr als zwei Monaten Pause vorzüglich (vor allem wenn man weiss, dass sein rechtes Rad nach dem Rennen komplett blockiert war...). Zuvor hatte Vegas mit Joey einen guten zweiten Platz erzielt.

Super Allegra-Tag heute auf der Barmatt in Fehraltorf. Nachdem wir vor mehr als 12 Jahren unseren bisher einzigen Sieg im Zürcher Oberland feiern durften (siehe ganz unten; Jully mit Claudia!), beendete Semola diese Durststrecke heute mit grossartigem Kampfgeist. Das Rennen lief nur eine halbe Runde nach ihrem (und unserem Gusto). Über das meiste, was danach geschah, hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens. Fakt ist, dass sowohl Semola wie Spike in der letzten Gegenseite unverschuldet im Mittelfeld mehrere Längen hinter einem hochklassigen Gegner lagen, der 25 Meter hinter Semola aus dem gleichen Band wie Spike gestartet war. Dass Semola es tatsächlich noch schaffte, diesen Sieg zu erkämpfen, verdient grösste Hochachtung. Sie will diese Siege ganz einfach selbst um alles in der Welt und kämpft immer weiter. So realisierte sie heute den 30. Sieg in der Schweiz (beim 57. Start auf Schweizer Bahnen. Aus Italien war sie seinerzeit mit 2 Siegen aus 27 Starts gekommen). Tolle Arbeit von Loris, der die nun Achtjährige Jahr für Jahr in Form und bei Laune hält!


Heute hätte Semola jedoch noch mehr kämpften müssen, wenn nicht Spike viel Pech gehabt hätte. In der Gegenseite machte ein Gegner bei einem Zwischenfall (niemand kann etwas dafür) das rechte Rad von Spike kaputt. Das Ganze ging noch bis in den Schlussbogen gut, Joey hatte offensichtlich noch viel Gas. "Spike ging hervorragend, doch ein Teil des kaputten Rades verhedderte sich um die Achse - und als die anderen im Einlauf nochmal beschleunigten, wurde das zu streng für Spike. Das Rad war am Ende fast komplett blockiert...", so der Amateur-Champion. Auch Loris war sich ziemlich sicher, dass unter normalen Umständen (nicht betreffend Rennverlauf, denn da war Semola ja auch alles andere als begünstigt; sondern einfach ohne Defekt) wohl Spike gewonnen hätte. Egal, wir freuen uns riesig. Eben nicht nur über den Sieg von Semola, sondern mindestens so sehr darüber, dass Spike gezeigt hat, dass seine Schnee-Auftritte nur (dem sehr tiefen Boden geschuldete) Ausrutscher waren.

 

Nun freuen wir uns für Semola und Spike RIESIG auf den 12. Mai in Aarau, wo sie nicht aufeinandertreffen: Semola wird im Stutenrennen laufen, Spike im Mai-Preis.

 

Zuvor hatte uns bereits Vegas viel Freude gemacht. Von Joey umsichtig gefahren, schien unser Franzosen-Fuchs in der Zielgerade für einen Moment zum siegreichen Rush ansetzen zu können. Doch der Animator war letztlich zu stark. Rang zwei und somit erneut ein Spitzenplatz ist aber natürlich auch sehr gut. Vegas bekommt nun ein paar Wochen Pause, er hat inklusive Frankreich immerhin schon sechs Saisonstarts absolviert. Und wir möchten ihn gerne bis im Herbst schön "knackig" haben.

 

Semola erkämpft sich mit Loris den Sieg (Foto: Ueli Wild, horseracing.ch)

 

Im Ziel schaut Loris zu Spike (mit Amateur-Goldhelm Joey) der trotz blockiertem Rad Vierter wurde.

 

Vegas war sichtlich happy in Fehraltorf. Er lief mit Joey auf Rang zwei.

 

Semola, ist nun auch in Fehraltorf Siegerin.

 

 

So sah das am 9. April 2007 beim bisher einzigen Allegra-Sieg auf der Barmatt aus:

 

Der Jully-Sieg mit Claudia stand vor 12 Jahren erst nach Zielfoto fest...

 

Bei der Siegerehrung ist auch der eine oder andere Unterschied zu erkennen... smile.

 

Und für Nostalgiker:

 

Am Abend war noch Amadeus für uns in Le Lion-d'Angers am Start. Mit Eddy bestritt unser 10jähriger Galopp-Oldie ein mit 18'000 Euro dotiertes Handicap über 1400 Meter. Und es sah lange sehr gut aus. Amadeus startete am schnellsten, führte in guter Haltung und schien für einen Spitzenplatz sicher - doch die letzten 50 Meter (vielleicht auch noch weniger...) waren zu viel. Die Speed-Pferde kamen und Amadeus verlor innert Sekundenbruchteilen mehrere Plätze. Am Ende war er "Hals, 0.5 Längen, Kopf, kurzer Hals und Kopf" (also rund eine gute Länge vom Sieger) geschlagen undankbarer Sechster. Bitter, aber kein Weltuntergang. Dieses Rennen war gedacht, um ihn für eine interessante Aufgabe am 2. Mai in Chantilly in Schwung zu halten. Nun bekommen wir für dieses Handicap über 1400 Meter wenigstens kein Aufgewicht (und wenn die Handicapper ganz lieb sind, gibt es vielleicht noch ein halbes Kilo Nachlass)...

 

Zum Amadeus-Film

 

 

Hier das Sieges-Filmchen aus Fehraltorf:

 


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