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Pfarrkirchen, 7.6.2022: DENIRO-Sieg von der Spitze aus, RUSHMORE ohne Fortune 5. (updated mit FILM)

08.06.2022 22:03:27

In Pfarrkirchen (näher bei Passau als München) geht es jeweils am Pfingsmontag und am Dienstag rund. Wir waren am Dienstag dabei. Mit DENIRO, der mit Rudi das TF-Rennen von der Spitze aus gewann. Und mit RUSHMORE (Loris), der auf klebriger Bahn die 50 Meter Starthandicap zwar aufholte, aber beim Angriff in der letzten Gegenseite nicht an die Spitze kam und aussen hängen blieb. So zog er in der Zielgerade nicht mehr durch, wurde schliesslich 5.

Wer nichts wagt... Wir wollten es versuchen mit RUSHMORE im Bayrischen Zuchtrennen, einem 20'000er auf der 1000-Meter-Bahn von Pfarrkirchen. Wir hatten uns durchaus etwas ausgerechnet, trotz der 50 Meter Starthandicap. Der angekündigte Regen hatte unsere Hoffnungen etwas gedämpft. Denn wenn RUSHMORE etwas nicht mag, dann ist es Regen (und die entstehenden Pfützen). Am Montag, unserem Anreise-Tag, war die Bahn in sehr gutem Zustand und Rudi gewann ein Rennen nach dem anderen. Doch in der Nacht auf Dienstag setzte starker Regen ein, die Bahn wurde klebrig und es konnte den ganzen Tag kein Startauto fahren. Sagt schon viel.

 

Es waren also definitiv nicht alle Vorzeichen auf Grün. Da war zum Beispiel noch das nicht zu unterschätzende Detail, dass RUSHMORE sein Essen am Abend vor dem Rennen (wir waren bis zu Marie und Rudi nach Aschheim gereist, übernachteten dort) noch am Morgen verschmähte. Ein paar daruntergemischte Rüebli, die pickte er raus, mehr nicht. Ungewohnt für ihn, wir haben ja doch schon einige Reisen mit ihm unternommen. Gefressen hat er immer.

 

Nun, wir waren da und RUSHMORE ging im Heat gut. Der Bänderstart ist speziell in Pfarrkirchen, um auf die Bahn zu gelangen, kommen die Gespanne aus dem Innenraum der Bahn (einem Fussballfeld) und müssen wie eine kleine Rampe hochfahren. Kein grösseres Problem mit Rushmore, aber halt speziell. Loris erwischte mit ihm einen ansprechenden Start, aber das Handicap von 50 Metern war anschliessend nicht kleiner. Nach einer halben Runde hatte Rushmore zum Feld aufgeschlossen.

Bis in die letzte Gegenseite geschah wenig. Rushmore konnte in zweiter Spur im Rücken eines vermeintlichen Aussenseiters aufrücken bis an 3./4. Stelle. Nun galt es einen Entscheid zu fällen: A) dort warten hinter dem "Aussenseiter" und riskieren, in der kurzen Zielgerade bei bis dahin nicht allzu schnellem Tempo nicht mehr nach vorne zu kommen oder B) den Angriff zu versuchen und zu hoffen, vor dem Schlussbogen zumindest an der Seite des Leaders in zweiter Spur zu sein. Loris entschied sich für die offensive Variante, auch weil Rudi ihm zuschrie, er solle angreifen. Nun, Rushmore beschleunigte schön (obschon leider die "Zugwatte" nicht funktionierte, Loris versuchte es mehrmals, doch die "Pömpel" blieben in den Ohren), aber die beiden Spitzenpferde konterten. So kam es, wie es eben nicht hätte kommen dürfen. Rushmore blieb in dritter Spur hängen und absolvierte im Schlussbogen viele Zusatzmeter, die sich rächten. In der Zielgeraden konnte er nicht nochmal beschleunigen, die Luft war draussen, er wurde schliesslich Fünfter.

 

Schade, da wäre natürlich mehr drin gelegen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass das Pferd, das in der Gegenseite vor Rushmore trabte, die ideale Lokomotive gewesen wäre: Es handelte sich um den späteren Sieger, eben den vermeintlichen Aussenseiter (Sieger u.a. in einem Rennen der Kategorie A in Enghien...). Wäre Loris in dessen Rücken geblieben, hätte Rushmore seine Energie für den Schlussangriff sparen können. Im schlimmsten Fall wäre er so wohl 2. oder 3. geworden. Wie auch immer, die Leistung war den Umständen entsprechend gut. Es gab noch über 1000 Franken Reisegeld. Und wir sind um ein paar Erfahrungen reicher.

 

Rushmore soll als nächstes in zwei Wochen im Prix de Vitesse in Avenches laufen. Seine Avenches-Premiere also. Wird speziell für ihn, ein Rennen ohne Anreise. Wir freuen uns drauf.

 

 

Rushmore am Pfingsmontag bei einer kurzen Pause in Frauenfeld auf dem Weg nach Aschheim.

 

Rushmore bei der Ankunft in Aschheim, wo wir Nachquartier aufschlagen durften.

 

Spätabends gab es auch für uns (Kurt im Bild) im Hotel Post in Aschheim Abendessen.

 

Am Morgen durfte Rushmore sich die Beine in der grossen Führmaschine etwas vertreten.

 

Er wird immer schöner... smile.

 

Noch etwas Relaxen vor der Abfahrt nach Pfarrkirchen.

 

Leider hatte Rushmore vom Abendessen und Frühstück nur ein paar Karrotten rausgepickt.

 

Anfang Nachmittag kamen wir in Pfarrkirchen an.

 

Rushmore mit Sandra.

 

Loris rüstete sich für die speziellen Bedingungen.

 

Alles parat für Rushmore.

 

Rushmore vor seinem ersten Heat.

 

Rushmore hatte Besuch von Supporter Karl, der Ende Juli sogar extra nach Avenches reisen wird.

 

Beim zweiten Heat flog Rushmore förmlich über die Bahn.

 

Rushmore und Loris, sieht doch toll aus...!

 

Eisen weg, so läuft es sich auf klebriger Bahn besser.

 

Es kann losgehen!

 

Rushmore bei der Parade, daneben der spätere Sieger Golfe Juan. 

 

Nach einer halben Runde war Rushmore noch um Anschluss bemüht - 50 Meter Zulage hatte er.

 

Eine Runde vor Schluss hatte Rushmore den Rücken des späteren Siegers.

 

 

Keine halbe Stunde nach RUSHMORE war DENIRO an der Reihe. Nach vier Rennen ohne Sieg (so lange war er für uns nie hintereinander sieglos geblieben; 2./4./3./3.) zeigte er sich nun wieder von seiner besten Seite. Er übernahm vor dem ersten Bogen die Spitze, trabte wie auf Schienen durch die Kurven und liess die Angriffe der Gegner ins Leere laufen (dass der Top-Favorit bei einer Attacke eine Runde vor Schluss galoppierte, halft natürlich auch). Deniro gewann mit Trainer Rudi im Sulky schliesslich problemlos mit einer Länge Vorsprung.

Es war dies der 13. Karriere-Sieg, allesamt hat er für uns erzielt, 7 in der letzten und dieser Saison. Einfach ein toller Kerl.

 

Für DENIRO soll es nun in zwei Wochen (23. Juni) in Avenches weiter gehen, wo es endlich ein passendes TF-Rennen für ihn hat. Wir hoffen, es klappt alles.

 

Am Morgen bekam Deniro sein obligates Zöpfchen von Ulla.

 

Ulla kümmert sich liebevoll um ihren Deniro, der Tag und Nacht draussen in der Rentner-Gruppe ist.

 

Noch etwas Relaxen und Fressen vor der Abfahrt.

 

Auf zum ersten Heat: Rudi im Sulky, Ulla zu Fuss.

 

Mit gespitzten Ohren.

 

Nun geht's für das Rennen auf die Bahn.

 

Gleich geht's los für Deniro und Rudi.

 

Der Start: Deniro gibt innen gleich Gas, um an die Spitze zu gelangen.

 

Aus dem ersten Bogen heraus kam Deniro in bester Haltung (man schaue auch auf seine Ohren).

 

So gefällt es Rudi (und uns auch).

 

Es blieb dabei, Rudi und Deniro in Front.

 

Aus dem letzten Bogen heraus: Rudi weicht der Pfütze innen aus, Deniro trabt brav weiter.

 

 

Deniro hielt den Vorsprung problemlos, gewann zum 13. Mal.

 

Siegerehrung für Deniro und Rudi.

 

Deniro nach dem Duschen.

 

Edler Ehrenpreis und ein schöner Blumenstrauss...

 

So machen Siege noch mehr Freude.

 

 

 

 

Hier das Pfarrkirchen-Filmchen mit DENIRO im Mittelpunkt:

 

 

 

 

 


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