Fontainebleau, 31.3.2026: ALMI nach langer Führungsarbeit früh geschlagen - im Training fühlte er sich super an

Mittwoch, 01. April 2026

Unser Skikjöring-Held hat gestern bei seinem ersten Gras-Auftritt seit sieben Monaten nicht überzeugt. Als er zu Beginn der Zielgerade an der Spitze angegriffen wurde, liess er jeglichen Kampfgeist vermissen und war sofort geschlagen. Anders als im Skikjöring mag er es womöglich nicht, ganz vorne zu gehen. So jedenfalls die erste Schlussfolgerung von Eddy. 

"Trop mauvais pour être exact", heisst es bei der Beurteilung solcher (Nicht-)Leistungen in französischen Analysen. Das heisst so viel wie "zu schlecht, um wahr zu sein" - wobei das Resultat (wie gestern bei ALMI, der 16. von 16 war) natürlich schon wahr ist. Aber es entspricht nicht seinem Leistungsvermögen. Bei weitem nicht. 

 

Nun, wir hatten diesen Start gestern in einem Handicap in Fontainebleau deshalb in Angriff genommen, weil ALMI Carina im Training sehr gut gefiel. Er hatte nach dem erfolgreichen, aber auch kräfteraubenden St. Moritz-Abenteuer wieder schön aufgepackt, war wie immer motiviert und bewegte sich in der Arbeit sehr gut. Trotz des Starts aus der zweitäussersten Boxe kam Eddy mit ALMI recht problemlos an die Spitze. Dort blieben die beiden bis in die lange Zielgerade - als der erste Angriff kam, streckte ALMI innert weniger Galoppsprünge die Segel. Eddy sah bald, dass es keinen Sinn hatte und liess ihn in Ruhe. Rund 200 Meter vor dem Ziel dann ganz seltsam: ALMI wieherte... Wir wissen nicht, was das zu bedeuten hat. Er kam munter aus dem Renne, pustete fast gar nicht. Wirklich angestrengt hatte er sich definitiv nicht. 

 

Möglich, dass bei unserem Elfjährige Monsieur halt nun alles stimmen muss, damit er Leistung bringt. Er hat da natürlich alle Freiheiten, keine Frage. Eddy meinte unmittelbar nach dem Rennen, ALMI dürfe nicht ganz an der Spitze geritten werden. In der Tat war er nie der ganz grosse Frontrunner, ging maximal im Vordertreffen mit oder kam von hinten. In den Skikjörings mag das anders sein, dort zog er immer wieder an, als die Gegner ihn attackierten. Gestern tat er dies nicht. 

 

Wir schauen nun in Ruhe, wie er sich in den nächsten Tagen im Training anstellt. Er könnte als nächstes je nach dem am 18. April (Samstag) in Strassburg laufen, in einem etwas einfacher ausgeschriebenen 3000-Meter-Rennen.  

 

 


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