Meran, 15.8.2021: CANDALEX nach zweieinhalb Monaten Pause etwas zu offensiv, 6. Platz

Montag, 16. August 2021

Unser Jumper war gestern Sonntag in Meran am Start - erstmals nach 10 Wochen Pause. Nicht etwa, weil ihm etwas gefehlt hätte (ausser praktikables Geläuf...). Diese Zwangspause zu überbrücken, erwies sich gestern als etwas zu schwierig. Zumal sein Reiter Freddy es etwas zu gut meinte, respektive ein zu gutes Gefühl hatte unterwegs. Im Nachhinein gesehen war der Ritt zu offensiv und ALEX hatte nach einem kleinen Fehler am zweitletzten Hindernis Mühe. Am Ende liess Freddy ihn einfach als 6. ins Ziel trudeln. Trotz guter Leistung also leer ausgegangen. Ausgesehen hat ALEX top, er hat sich weiterentwickelt in den letzten Wochen. Auch wenn dies resultatmässig noch nicht zu sehen war. Kommt alles noch.

Vor den Augen einer kleinen Allegra-Delgation, die wunderschöne Tage in Meran verbrachte und es sich so richtig gut gehen liess, bestritt ALEX gestern ein Hürdenrennen über 3300 Meter (17'000 Euro). Nicht wengier als 11 Pferde traten an und Alex zählte mit einer Quote von 4.86:1 zum Favoritenkreis. Kein Wunter, er sah blendend aus im Führring.

 

Die Idee war, ihm nach zweieinhalb Monaten ohne Rennen wieder Rennrhythmus zu geben. Denn nun geht es langsam aber sicher in die entscheidende Phase der Saison. Und Alex hatte ja in diesem Jahr bisher erst ein einziges Rennen bestritten (2. auf Listed-Ebene in Meran am 6.6.2021) - den Versuch in Dielsdorf, wo er angehalten wurde, nicht mitgezählt. Seit Anfang Juni hatten wir wie vermeldet zweimal auf einen Start verzichtet, weil der Boden in Meran zu hart war.

 

Nun also gestern das Comeback. Und was wir sahen, war über weite Strecken sehr gut. Alex war cool, sprang sehr gut (bis auf das zweitletzte Hindernis) und machte schon im Führring wie danach auf der Rennbahn Eindruck. Er gab Freddy ein super Gefühl unterwegs und dieser wollte ihn in seiner grossen Aktion nicht einschränken. Im Nachhinein gesehen, war das Tempo etwas zu hoch. Dies wurde Alex zum Verhängnis. Als es in die Endphase ging, konnte er nicht nochmal beschleunigen, nachdem er einige Angriffe gekontert hatte. Ein Platzgeld wäre durchaus noch drin gelegen, doch Freddy liess in einfach noch ausdrudeln nach dem letzten Sprung. So wurde er 6. im 11er-Feld, meilenweit vor dem Siebten und rund 14 Längen hinter dem Sieger.

 

Alex kam nach ersten Eindrücken gut aus dem Rennen. Er pustete dabei wesentlich weniger stark als seine Gegner, fiel uns auf. Überanstrengt hatte er sich in der Endphase nicht. Eben, Freddy hatte ihm am Schluss nichts mehr abverlangt.

 

Nun schauen wir, wie sich Alex in den nächsten Tagen bewegt. Dann entscheiden wir über die weitere Route für ihn. Spannend wird es so oder so...

 

 

 

 

Die Meraner Rennbahn war unser Ziel...

 

 

...aber nicht nur.

 

 

Wir hatten auch hervorragend gegessen... immer wieder...

 

Meran ist nur schon kulinarisch eine Reise wert!

 

Am Samstag begrüsste uns Alex zum Morgentraining.

 

Gefiel uns sehr gut, wie Alex sich unter Claudia bewegte.

 

Claudia stand die Freude ins Gesicht geschrieben.

 

Einfach ein toller Kerl, unser Candalex.

 

Ein echter Typ halt...

 

Am Sonntag war Renntag...

 

Gute Stimmung beim Satteln...

 

Alex in der Konzentrationsphase.

 

Es geht los, auf in den Führring.

 

 

Knackig sah er aus, unser Alex.

 

Claudia mit Freddy - links im Hintergrund Alex.

 

Volle Konzentration.

 

Kurz vor dem Aufgalopp.

 

Die Anfangsphase, Alex sofort vorne dabei.

 

Gegen den Tribünen-Sprung.

 

Alex führt das Feld mit gespitzten Ohren an.

 

Worte überflüssig.

 

...dito.

 

Vor dem letzten Sprung war Alex noch unmittelbar hinter der Spitze.

 

Am Ende liess Freddy ihn einfach austrudeln und als 6. ins Ziel kommen - den Gegner mit der Nummer 5 hatte er Anfang Juni noch um 10 Längen hinter sich gelassen, das ist in etwa die Relation. 

 

Candalex und Freddy kommen von der Bahn, Jürg schaut noch nicht hin, aber gleich.

 

Die verdiente Dusche nach dem Rennen für Alex.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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