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Avenches, 24.9.19: Überlegener Chevy-Sieg, Rebus toller 3., Globi 5. - die anderen nicht im Geld (updated mit FILM)

24.09.2019 22:18:15

Was für ein Sieg für Chevy heute in Avenches mit Etienne Massonnet! Aus scheinbar fast aussichtsloser Position flog Chevy in der langen Zielgerade nur so an den Gegnern vorbei und gewann mit 8 Längen Vorsprung...! Rebus zeigte aus Sand ebenfalls einen starken Finish und wurde Dritter, während Globi stark abbaute und nur Fünfter wurde (wir haben die Erklärung dafür). Chérie und Ayral hatten mit dem Ausgang ihres Rennens nichts zu tun. Vento war schon geschlagen, bevor das Rennen gestartet wurde (wobei es hätte Fehlstart geben müssen; nicht wegen Vento, sondern wegen mehreren anderen, die nicht an ihrem Startplatz waren).

Tja, wo sollen wir beginnen? Mit dem, was uns heute genervt hat. Zum wiederholten Mal gab es leider einen ziemlich krassen Fehlentscheid von Funktionärsseite. Im Rennen von Chevy und Vento wurde der Start für gültig erklärt, obschon etwa die Hälfte der Starter nicht oder nicht annähernd ihre Startposition bezogen hatte. Und ein Konkurrent hatte im Bogen gar noch Kapriolen beim Abdrehen. Ob bei dieser (Nicht-Fehl-)Start-Entscheidung die Verspätung (wegen eines Defekts bei einem der Starter) eine Rolle gespielt hatte, um die Equidia-Übertragung nicht zu gefährden? Der Starter schien den Start abbrechen zu wollen, doch dann wurde trotzdem gestartet. Weshalb wohl? Diese Fragen bekamen wir von mehreren Aktiven/Zuschauern vor Ort heute gestellt.
So geht es nicht, das ist klar. Und dies empfinden wir nicht deshalb so, weil Loris mit Vento letztlich zu spät am Start war (Vento ist in der zweiten Reihe speziell, er hat das in Italien nie gelernt und fühlt sich enorm gestresst. Deshalb wollte Loris mit Schwung von weit hinten kommen - Vento fand das nicht lustig, er wechselte zwischen Galopp und Trab ab, wodurch Loris mit ihm erst recht zu spät kam). Nein, es geht um die Chancengleichheit für alle. Das war bei diesem Start ganz einfach nicht gegeben. Schade drum, Professionalität (die von oberster Seite immer von den Aktiven verlangt wird) sieht anders aus.

 

Für Vento und Loris war das Rennen also schon vorbei, bevor es begonnen hatte. Und Loris bekam erst noch eine Busse wegen "Nichtwahrnehmens der Chancen" am Start aufgebrummt. Bittere Pille.

 

Vento und Loris trieben das Feld weit vor sich her...

 

Für Chevy lief das Rennen besser. Er hatte einen guten Start erwischt. Doch Ende der Gegenseite war ein Gegner vor ihm in Nöten, Chevy fiel mit ihm zurück - bis an letzte Stelle des Feldes. Alles aus, dachten wir. Denn von so weit hinten, kommt auf der kräfteraubenden Grasbahn in Avenches in der Regel niemand mehr nach vorne. Doch Chevy bewies, dass es eben doch geht. Von Etienne Massonnet, der ihn erstmals im Rennen fuhr, ganz nach aussen beordert zündete Chevy den Turbo und flog (sofern dies auf dem klebrigen Boden möglich war) an allen Gegnern vorbei. Eindrückliche Vorstellung und schon der dritte Saisonsieg für unseren Schweden! Für Chevy geht es nun am zweiten Maienfelder weiter, wo er letztes Jahr schon gewonnen hat.

 

Chevy und Etienne auf dem Weg zu Führring.

 

Chevy schnappt sich auch noch den letzten Gegner, der zu Beginn der Zielgeraden klar vor ihm war.

 

Etienne schaut sicherheitshalber nochmal nach links, aber da kommt niiiiiemand mehr...

 

Etienne jubelte ausgelassen (und wurde verwarnt wegen "übertriebener Siegesbekundung...")

 

Etienne und Markus bei der Siegerehrung mit Chevy (Trainer Loris war mit Vento unterwegs).

 

Chevy war nach dem Rennen stolz auf sich, well done!

 

Angefangen hatte das Rennen mit Globi und Rebus. Wir hatten uns von beiden einen Spitzenplatz erhofft. Globi lag nach einem geschickten Manöver von Loris früh im Rücken des Leaders (und späteren Siegers). Doch schon im letzten Bogen, als das Tempo noch gar nicht so hoch war, hatte Globi Mühe zu folgen. In der Zielgerade baute er stark ab und trudelte als enttäuschender Fünfter ins Ziel. Eine Leistung, die so absolut nicht stimmen kann. Das war uns von Anfang an klar. Wir hatten zufällig am Nachmittag einen Tierarzt vor Ort - eine Untersuchung zeigte, dass die Atemwege bei Globi verschleimt waren. Nicht schlimm, aber so konnte er eben nicht bis ins Ziel durchziehen. Nun, immerhin haben wir sofort eine Erklärung. Wir schauen nun, wie rasch sich das mit Inhalationen wieder verbessert. Ziel bleibt ein Start für Globi in Maienfeld.

 

Globi schien in Topform, doch in die Pferde reinschauen kann man von aussen halt nicht.

 

Im zweiten Bogen lag Globi noch an zweiter Stelle, Rebus war Letzter.

 

Bei Rebus war der Endspurt sackstark. Einmal mehr machte er fertig wie ein Düsenjet. Doch er kam am Start wie so oft nur gemächlich auf Touren. So lag Joey mit ihm sofort ganz am Schluss. Und weil der später Letztplatzierte in der Gegenseite nicht mehr weiterkam und der Abstand zur Spitze immer grösser wurde, lag Rebus zu weit zurück, um nach ganz vorne noch etwas ausrichten zu können. Und wenn er selbst in der Gegenseite das Loch hätte schliessen müssen, wäre er vielleicht nicht einmal mehr Dritter geworden. So war es ein Rennen für die Moral von Rebus. Er soll nun in Maienfeld laufen.

 

Zeigte einen schönen Endspurt: Rebus mit Joey.

 

Rebus nach dem Rennen in seiner neuen Boxe (mehr Fenster, und es gibt sogar ein Solarium...)

 

 

Blass liefen die anderen beiden. Bei Ayral hatte Loris nie etwas "in der Hand", wir sind etwas ratlos. Er arbeitet gut, aber das heute war gar nichts. Wir hoffen, dass es in Maienfeld besser passt. Sonst müssen wir langsam aber sicher über die Bücher bei ihm. Im gleichen Rennen war Chérie nicht top. Sie hatte Mühe gemäss Joey in den Bögen (was in Avenches auf der Grasbahn doch speziell ist). Sie kann mit Sicherheit mehr.

 

Unter ferner liefen: Chérie (Nr 5 mit Joey) auf Rang 8, Ayral (2.v.l. mit Loris) wurde 10.

 

 

 

Hier das Chevy-Siegesfilmchen:

 

 

 

 

 


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